Volksbank Gifhorn by Stephan Braunfels Architekten
The subtly different proportions of two concrete gables fronting a bank building in northern Germany create the illusion that one side is fatter than the other.

Strips of glazing outline the outer edge of both gables, so that even though one is taller the two elevations still appear to mirror one another from certain angles.

Berlin studio Stephan Braunfels Architekten designed the four-storey building for financial company Volksbank.

A glazed rotunda separates the two gabled wings and accommodates the entrance lobby.

The buildingâs rear elevation features the same gabled facades as the front, although one projects further than the other to frame an open courtyard.

You can see a few more unusual banks here, including one with protruding layers of colour.

Photography is by Olaf Mahlstedt.

Here a few more details about the project, plus a description in German:
Design for an financial service center for the Volksbank in Gifhorn
1st Prize in a competition for the realization

Historische Gebí¤udetypologie Der Gifhorner Fachwerkhí¤user Wird Mit Minimalistischer Formensprache Moderner Architektur Weiterentwickelt

Die historisch gewachsene Struktur der Gifhorner Altstadt war geprí¤gt durch zumeist schmale, tiefe und daher giebelstí¤ndige Fachwerkhí¤user, zwischen denen kleine Gassen die Verbindung zwischen í¶ffentlichem Stadtraum und privat genutztem Landschaftsraum bildeten.

In den letzten beiden Jahrhunderten wurden viele dieser sogenannten Ackerbí¼rgerhí¤user zu bí¼rgerlichen Stadthí¤usern mit traufstí¤ndigen Walmdí¤chern umgeformt.

Der Neubau fí¼r die Volksbank in Gifhorn nimmt die Struktur des historischen Stadtgrundrisses mit den ursprí¼nglich giebelstí¤ndigen und durch schmale Gassen getrennten âAckerbí¼rgerhí¤usern” wieder auf.

Die minimalistische Architektursprache reduziert die historische Gebí¤udeform jedoch radikal auf seine wesentlichen Elemente Giebel, Dachhaut und Gasse.

Das Gebí¤udeensemble gliedert sich in zwei Riegel, die im spitzen Winkel aufeinander zulaufen.

Zwischen ihnen í¶ffnet sich eine Gasse, in deren Zentrum sich eine glí¤serne Rotunde der âMarktplatz” der Volksbank befindet.

Die helle und 24h geí¶ffnete Rotunde dient als Gelenk zwischen í¶ffentlichen Stadtraum, Gebí¤udeinnenraum und privatem Landschaftsraum und verbindet die flexibel teilbaren Geschí¤ftsrí¤ume und Bí¼ros der beiden Gebí¤uderiegel miteinander.

Im Kontrast zu den weitgehend geschlossenen â in hervorragendem Sichtbeton gegossenen -Giebelwí¤nden í¶ffnet sich die mit Ton-farbenen Elementen verkleidete Gebí¤udehí¼lle der dazwischen liegenden Lí¤ngswí¤nde und Dachflí¤chen zum Innenhof hin mit raumhohen Verglasungen gleich einem Vorhang.

Der spannungsreiche Wechsel des Gefí¼ges verglaster Fassaden und kubischer, geschlossener Baukí¶rper und deren kecke Durchdringung bringt eine dynamische Architektur hervor, die durch die Asymmetrie der gestaffelten Bauglieder in ihrer dramatischen Gestik noch gesteigert wird ein Kontrapunkt zur eher monotonen Nachkriegsmoderne der Umgebung.

Location: Steinweg 51, D 38518 Gifhorn

Client: Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg
Planning and Construction Period: 2008 2010 [LP 1-9 HOAI]
GSF / GV: 3,900 m² / 14,000 m³
Construction Costs: 10 million euros


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